Das Verhältnis zwischen Huf und Körpergewicht ist bei einem Robustrind sehr gut ausgeglichen. Durch geringes Gewicht und breite Hufform verursacht das Hochlandrind geringe Trittschäden an seinem Lebensraum.

Der Huf, oder auch Klaue genannt, besteht aus Horn (Hautverfestigung), welches das Zehenglied festverwachsen umschließt. Ein elastisch federnder Übergang zwischen Huf/Haut/Knochen. Im Mutterleib und kurz nach der Geburt sind die Hufe/Klauen des Kalbes noch sehr weich, um die Mutter während der Trächtigkeit und der Geburt nicht zu verletzen. Der Huf/die Klaue härtet sofort nach der Geburt aus und wird schnell fest.

Durch die ganzjährige freie Bewegung auf der Weide nutzt sich der Huf natürlich ab. Auf weichen Böden in regenreichen Jahren muss gelegentlich die Hornhaut am Huf korrigiert werden. Dies macht der Landwirt selbst mit einer Feile und Hufschere. In felsigen steinigen Gegenden ist das aber kaum notwendig. Die Tiere sind hervorragend zur Deichpflege geeignet.

Sie beschädigen die Grasnarbe nicht, und durch den gleichmäßigen Bodendruck ihrer Hufe verfestigen sie die Deichstruktur. Ein sehr guter Hochwasserschutz, welcher durch Einsatz technischer Mittel nicht zu erreichen wäre.