5 Fellfarben – Highland sehr unterschiedlich

Die Fellfarbe fällt bei einem Hochlandrind sehr unterschiedlich aus. Im Zuchtbuch unterscheidet man in 5 Farben: Schwarz, Weiß, Dun (Grau), Brindle (gestromt) und Rot (Gelb wird nicht als eigene Farbe gewertet, sondern als Rot bezeichnet).

Ein Neugeborenes hat kurzes, flauschiges und dauniges Haar. Es beginnt zu wachsen und wird immer voller und länger. Das Fell ist mit seiner feinen Unterhaarlage wasserabweisend und wirkt wärmedämmend. Die Lederhaut ist fast doppelt so dick wie beim normalen Hausrind.

Schutz vor Kälte, Nässe, Regen, Wind und Ungeziefer

Selbst bei minus 15 Grad kalben Hochlandrinder noch problemlos. Schnee bleibt auf ihrem Rücken liegen und schmilzt nicht weg. Dem Hochlandrind dient das Haarkleid zum Schutz vor Kälte, Nässe, Regen, Wind und Ungeziefer. Das Haarkleid ist ganzjährig gleich. Einige Tiere reagieren aber auf Temperaturveränderungen und bilden ein Sommerhaarkleid. Die Kopf- und Ohrbehaarung bleibt im Sommer wie im Winter immer gleich stark.

Hochlandrinder benötigen keinen Stall.

Wasserabweisend und trocken

Am Fell eines Kalbes kann man die Beschaffenheit des Haarkleides eines Hochlandrindes am besten erkennen, da das Haar noch relativ kurz ist. Die Spitzen der Haare/des Felles sind nach Regenfällen nass bis feucht. Durch die Feuchtigkeit verkleben diese an den Enden leicht miteinander. Die längeren Haare bilden eine nasse, aber dennoch schützend wirkende Haarschicht. Anfallende Wassertropfen perlen nun am Fell herab. Das wollig, feine Unterhaar bleibt trocken. Das Tier kann die Körpertemperatur halten.

Muckelig trotz nassem „Regenmantel“

Ein Blick auf das auseinander gekämmte Fell eines Hochlandrind-Kalbes zeigt die Wasserperlen welche auf dem Haar aufsitzen.

Die Haut wird vom Wasser nicht berührt.